Der Wirbel

Ein Wirbel ist ein natürliches Phänomen, dass sich in vielen Bereichen zeigen kann. Denkt man z.B. an Wasser, das beim Ablassen durch einen Abfluss läuft, dann entsteht immer ein Wirbel. Mal dreht er sich im Uhrzeigersinn, mal gegen den Uhrzeigersinn – aber das Wasser wird immer in einer sich verjüngenden, kreisförmigen Bewegung abfließen. Dieses Phänomen begrenzt sich aber nicht nur auf Flüssigkeiten. Tornados, oder – wie der Name es schon sagt – Wirbelstürme, zeigen das gleiche, rotierende Verhalten in sehr großem Maßstab in der Atmosphäre auf, also mit der Luft. Möglicherweise folgen sogar die Planetenbewegungen der dynamischen Gesetzmäßigkeit eines Wirbels, aber dazu mehr an einer anderen Stelle…

Denkt man an Maare, dann gibt es zwar kein direkt sichtbares, dynamisches Wirbelverhalten, aber das Bett zeigt exakt die umhüllende Form eines Wirbels an; es geht spitz zusammenlaufend bis tief in den Boden hinein. Wie tief genau ist im einzelnen gar nicht mal erforscht, denn mit zunehmender Tiefe gibt es immer stärker werdende, wirbelartige Strömungen, die manchmal selbst für erfahrene Schwimmer schon an der Oberfläche zur Gefahr werden können. Das erschwert natürlich die Untersuchungen in diese Richtung, selbst mit gutem, technischen Equipment.

Schaut man in den Bereich der Teilchenphysik, dann werden in den Daten einer Teilchenkollision immer wieder Partikel entdeckt, die sich scheinbar wie auf einer Wirbelbahn bewegen. Erklärt wird das ganze (meines Wissens) durch einen Spin dieses Partikels, der sich eben in dieser Bahnbewegung ausdrückt, bzw. zeigt.

Ebenfalls in der Physik, genauer im Bereich der Feldtheorie, spricht man durchaus von Wirbelfeldern, aber ich bin nicht sicher, ob hier wirklich ein vergleichbares Phänomen gemeint ist. Tatsache ist aber schon, dass es Lösungsansätze der Maxwell’schen Gleichungen gibt, die – streng genommen natürlich nur rein mathematisch – ein rotierendes, nicht stetiges Feld ergeben könnten, das einem hier beschriebenen Wirbel entsprechen würde. Das ist aber eine rein formelle und theoretische Betrachtung, die in den „realen“ Naturerscheinungen keine echte Entsprechung hat – es sei denn, man befasst sich etwas näher mit dem umstrittenen Thema der sogenannten „Skalarwellen“…

Aber was lässt sich jetzt zum Wirbel als solches sagen?

Viktor Schauberger hat sich im Laufe seines Lebens intensiv mit Wasser auseinandergesetzt, und dabei – neben anderen Phänomenen – den Wirbel, so wie er in seiner natürlichen Form im Wasser auftritt, genauer untersucht. Er ist quasi eine natürliche Bewegungsform des fließenden Quellwassers, die wohl schon auf der Ebene von Wasserclustern einsetzt. Zum einen ist sie dabei form- und richtungsbestimmend für ein Flussbett, übt aber auch eine reinigende Wirkung auf das Wasser selbst aus. Bei Experimenten mit „Drallrohren“ scheint die innere Reibung (Viskosität) des Wassers sogar negativ zu werden, wenn eine vorwiegend wirbelnde Bewegung des fließenden Wassers provoziert wird. Darüber hinaus betonte er immer wieder eine enge Verwandtschaft der Wirbelbewegung mit der geometrischen Form eines Eis.

Das sind jetzt erst einmal Erkenntnisse, die er durch direkte Beobachtungen in der Natur gewonnen hatte, und die erst von seinem Enkel Walter Schauberger mathematisch untermauert werden konnten. In seiner Diplomarbeit hat er sich auf mathematisch-geometrischem Weg mit der Form des hyperbolischen Kegels auseinandergesetzt, also mit den statischen Aspekten eines Wirbels. Dabei zeigt er auch auf beeindruckende Art und Weise, wie aus einem hyperbolischen Kegel die Form eines Eis entstehen kann.

Schaut man sich nun das dynamische Verhalten an, lässt sich folgendes dazu sagen: eine lineare Bewegung wird über einen stetigen Kurvenverlauf senkrecht zur Ursprungsbewegung umgelenkt.

Wirbelbewegung von oben bertachtet…
Wirbelbewegung von der Seite betrachtet…

Vergleicht man nun diese Dynamik mit fließendem Wasser, scheint aber auch noch eine beschleunigende Kraft zu wirken, denn die messbare Fließgeschwindigkeit des verwirbelten Wassers kann nicht mehr durch die Gravitationskraft alleine erklärt werden (daher ergibt sich auch eine scheinbar negative Viskosität!). Für Viktor Schauberger selbst war es das Resultat einer „Implosion“, die im Wasser stattfindet – sie beschleunigt die Fließgeschwindigkeit und kühlt das beschleunigte Wasser dabei etwas ab…

Kein Wunder, dass er zu seinen Lebzeiten versucht hat auf der Basis dieser Kraftwirkung einen Generator zu bauen, und es ist ihm fast gelungen. Leider ist dieses Phänomen bisher noch nicht von der etablierten Wissenschaft aufgegriffen worden…

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