Die Sonne

Die Sonne ist das Zentrum und der Schwerpunkt unseres Sonnensystems, denn sie umfasst über 99% der sichtbaren Masse. Seit langem gilt sie als Fixstern, dabei steht sie gar nicht mal wirklich still.

Zum einen bewegt sich das ganz Sonnensystem relativ zu anderen Sonnensystemen innerhalb unserer Galaxie. Zum anderen bewegt sich aber auch die Sonne selbst kreiselförmig um einen theoretisch gedachten Schwerpunkt. Aber diese Bewegung fällt sehr klein aus, denn der Schwerpunkt, um den die Sonne rotiert, befindet sich dauerhaft innerhalb der Sonne selbst.

Sie rotiert in ca. 25 bis 27 Tagen um ihre eigene Achse – je nach Breitengrad, denn der sichtbare Teil der Sonne verhält sich wie eine rotierende Flüssigkeit, die je nach Breitengrad eine leicht abweichende Geschwindigkeit hat. Betrachtet man die Sonnenflecken, kommt man auf einen 22-jährigen Zyklus. Alle 11 Jahre gibt es eine gesteigerte Aktivität der sogenannten Sonnenflecken, wobei jedesmal die magnetische Polarität wechselt.

Die Sonne gilt als Lebensspender schlechthin, da sie uns mit Licht, Wärme und Energie versorgt. Dementsprechend beeinflusst sie zum einen das Wachstum und die Ernte, zum anderen aber auch das Wetter. Ihr starkes Magnetfeld und die sogenannten Sonnenwinde verursachen in der Nähe der Polarkreise die Polarlichter, können aber auch den Funkverkehr, oder sogar die Stromversorgung beeinträchtigen. Sie wird als Referenz und Maßstab für unseren Kalender herangezogen, für besondere Feiertage wie z.B. das Erntedankfest und Weihnachten, aber auch für spezielle Tage wie die Sonnenwenden und die Tag- und Nachtgleiche.

Es besteht eindeutig eine Analogie zum organischen Herzen, denn so wie das Magnetfeld der Sonne das ganze Sonnensystem umspannt, so hüllt das Magnetfeld des Herzens großzügig den physischen Körper ein. Die Sonne versorgt alle Planeten mit Licht und Energie, so wie das Herz den ganzen Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

Beide sind der zentrale Motor eines Gesamtsystems. Dementsprechend wird ihr neben dem Herzen auch das Herz-Chakra zugeordnet.

Weitere Zuordnungen:

ErzengelMichael
UrtugendDemut (lat.: humilitas)
DämonLuzifer
UrsündeHochmut (lat.: superbia)
Edle GabeGleichgewicht

Schaut man sich die jüngere Mythologie an, so entdeckt man in sämtlichen Hochkulturen personifizierte Gottheiten, die jeweils die Sonne repräsentieren. So z.B. Ra, bzw. Re bei den Ägyptern, Sol bei der antiken Mythologie der Römer, und Helios bei den Griechen, um nur einige zu nennen.

Unter den Wochentagen ist ihr der Sonntag zugeordnet. Allein der Name lässt es schon vermuten, genau wie bei der englischen Variante „sun-day“. Aber auch der lateinische Name zeigt offenkundig die Beziehung zur Sonne: Solid Dies („Sol“ heißt: die Sonne).

Die Alchemie, aber auch alte Hochkulturen wie die Maya, Azteken, oder Ägypter ordneten der Sonne das Edelmetall Gold zu. Schaut man sich satellitengestützte Großaufnahmen der Sonnenoberfläche von Heute an, ist eine optische Ähnlichkeit mit flüssigem Gold nicht zu leugnen. Der Hintergrund der Zuordnung ist aber natürlich ein anderer…

Das Siegel der Sonne ist ein magisches Quadrat, das insbesondere mit den Zahlen 6, 111, und 666 verbunden ist.6 ist die Kantenlänge des magischen Quadrats, 111 ist die Summe der Zeilen, Spalten, und Diagonalen, und 666 ist die Summe aller darin verwendeten Zahlen.

632334351
7112728830
191416152324
182022211713
25291092612
365334231

Die Astrologie ordnet ihr das TKZ des Löwen, das 5. Haus (Kreativität), das Thema des Herrschers zu, und den Charakter des schöpferisch-männlichen Prinzips. In den meisten Sprachen hat „die Sonne“ auch einen männlichen Artikel (z.B. französisch: le soleil), der weibliche Artikel in der Deutschen Sprache ist da eher eine Ausnahme.

Man kann ihr die folgenden, charakterisierenden Attribute zuweisen: Aktivität, geistige Ausdehnung, Ausstrahlung, beschützend, Beständigkeit, Bewusstsein, führend, Ich-Bewusstsein, Individualität, kraftvoll, Kreativität, lebensspendent, Licht, Mittelpunkt, Tag, Vater, verborgenes ans Licht bringen, Vitalenergie.