Zweite Dimension

Ein zweiter Schritt, ein neuer Weg, das gleiche Maß.
Bewegung gewinnt Freiheit.
Aus vor und zurück wird links, oder rechts herum.
Zwei Freiheitsgrade bieten zwei Möglichkeiten der Bewegung.
Entscheidungen wollen getroffen werden.
Zwei Wege führen zum gleichen Ziel.
Das gleiche Ergebnis, aber individuelle Qualität.
Der Blick bleibt nach innen gerichtet.
Das weibliche Prinzip erwacht.
Ausdehnung spiegelt sich in Fokussierung.
Verdopplung ist Reproduktion.
Ein Produkt aber offenbart seine Zusammensetzung.
Das Prinzip der Zwei ist geboren.
Die „2“ ist weiblich.

Binär ist die Natur elementarer Entscheidungen, und stellt zugleich die kleinstmögliche Informationsmenge dar. Zwei Zustände, die sich gegenseitig ausschließen. Nur so können sie wieder zu einer Einheit zusammengefasst werden, dem Grundbaustein der formalen Logik.

Gemeinsamkeiten und Gegensätze spiegeln die Natur der Dualität. Aus der Schnittmenge entsteht eine Geburtsstätte der Kreativität. Die Weiblichkeit öffnet das Tor zur Welt, gibt ihr Raum, und nährt sie. Die Männlichkeit dehnt sie aus.

Die Vesica Piscis (Fischblase) ist ein erstes, konstruktives Element der Geometrie. Ein rein weibliches Informationssystem, Geburtsstätte regelmäßiger Polygone, und die Basis der Schöpfung.