Viktor Schauberger

30.06.1885
Viktor Schauberger wird als fünftes von neun Kindern und als Sohn eines Forstmeisters in Holzschlag am Plöckenstein, Oberösterreich, geboren. Entsprechend des Treuespruchs seiner Großväter „Fidus in silvis silentibus“ wächst er als ein echter „Sohn des Waldes“ auf und verbringt seine Zeit mit der Beobachtung von Wald und Wasser. Als junger Mann wird er zum Förster, Oberförster, Wildmeister und schließlich Leiter des Wald- und Forstgutes im Brunnenthal/Steyerling, Bezirk Kirchdorf a.d. Krems.

1922 konzipiert und errichtet er seine erste Holzschwemmanlage auf der Basis seiner Naturbeobachtungen in Steyerling. Er reduziert dadurch die Kosten des Transports von Holz auf ein Zehntel und wird darauf zum Wildmeister befördert. Sein Erfolg macht ihn über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

1928 folgen weitere Schwemmanlagen in Österreich, Yugoslawien und Bulgarien.

1930 wird in Folge der Popularität schließlich ein Dokumentarfilm mit dem Namen „Tragendes Wasser“ über die Neuberg-Analage gedreht.

V. Schauberger forscht weiter an den Eigenschaften des Wassers und startet 1931 erste Versuche zur direkten Erzeugung von Elektrizität aus Wasser (Wasserfaden-Versuch). Mit der Zeit ist er in der Lage dabei Spannungen von bis zu 20.000 Volt zu erzeugen. Zwei Jahre später erscheint sein erstes und einziges Buch „Unsere sinnlose Arbeit“ in Wien.

Ab 1935 widmet er sich dem Bau und der Erprobung verschiedener Maschinen zur Erzeugung von Energie und neuartiger Antriebstechniken. Mit der Unterstützung von Siemens baut er eine „Implosionsmaschine“ und die Patente „Luftturbine“ und „Verfahren zum Heben von Flüssigkeiten oder Gasen“ werden angemeldet. Zwei Jahre später baut er auch eine „Wärme-Kälte-Maschine“, diese schmilzt allerdings bei einem unautorisierten Probelauf.

1940 konstruiert er seine erste Version einer „Repulsine“ in Wien. Sie ist als Prototyp einer möglichen Antriebstechnik für den Flugzeugbau gedacht. Der Konstrukteur Heinkel meldet Interesse an, die „Repulsine“ zerschellt allerdings nach einem ersten Start an der Decke der Werkshalle. Eine überarbeitete Version der „Repulsine“ wird auf ihre Eignung für U-Boot-Antriebe geprüft, bleibt aber weiterhin ohne Erfolg.

1947 werden in Salzburg von V. Schauberger entwickelte „Wasserveredelungsapparaturen“ gebaut. Weitere Erfindungen sind der „Klimator“, das „Gewendelte Spiralrohr“, „Bodenbearbeitungsgeräte aus Kupfer“ die auch zum Patent angemeldet wurden, der „Goldene Pflug“, die „Sogwendel“ und ein sogenanntes „Heimkraftwerk“. Das „Heimkraftwerk“ wurde mit Unterstützung der Firma Swarovski in Tirol entwickelt, hatte allerdings Probleme mit der Regulierung der Tourenzahlen die nicht gelöst werden konnten und wurde daher nie fertiggestellt.

All diese Erfindungen werden z.T. heute noch auf ihre Eigenschaften hin untersucht und erforscht, wobei sie immer noch nicht bis ins letzte Detail verstanden sind. Im Mittelpunkt stand dabei für V. Schauberger immer das Motto „Implosion statt Explosion“, wie auch 1955 im gleichnamigen Buch von Leopold Brandstätter dokumentiert wurde. Letztlich hat er sich damit zum Gründungsvater der Erforschung der „Implosionstechnik“ in Verbindung mit Wasser entwickelt und hinterlässt uns ein neuartiges und spannendes Forschungsfeld.